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WEG wird noch (herz)sicherer: Projektschule für „HERZSICHER in der Schule“ und zweiter Defibrillator in der Sporthalle

Plötzliches Herzversagen… und was dann? Die ersten Sekunden und ein beherztes Eingreifen sind entscheidend. Prüfen. Rufen. Drücken.

Ganz nach diesem Motto richtet sich die Initiative „HERZSICHER in der Schule“ der Björn-Steiger-Stiftung gezielt an Mittelstufenschüler und -schülerinnen ab der 7. Jahrgangsstufe. Mit 12 neuen Reanimationspuppen unterstützt sie künftig die Ausbildung in der Laienreanimation am WEG.

Fabian Just, Lehrkraft am WEG und Erste-Hilfe-Ausbilder der DLRG, bildet in diesem Zuge weitere Lehrkräfte zu Multiplikatoren in der Laienreanimation fort. Künftig trainieren die Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 einmal pro Halbjahr in einer Doppelstunde die Reanimation.

Nachdem die Jusos Wetterau bereits im Februar einen zweiten AED (Automatisierter Externer Defibrillator) spendeten, geht das WEG nun mit dem Reanimationstraining einen nächsten wichtigen Schritt in Richtung „herzsichere Schule“.

Der neue AED wurde in der Sporthalle stationiert, sodass auch Vereine und andere Nutzer der Sporthalle stets Zugriff auf das lebensrettende Gerät haben.
Die ehemalige WEG-Schülerin und Fraktionsvorsitzende der SPD Glauburg Julia Greife organisierte diese Spende, welche in Kürze noch mit einem AED-Trainingsgerät für den Schulsanitätsdienst vervollständigt wird.
Der neue AED besitzt als Besonderheit einen Kindermodus, sodass das Gerät im Notfall die notwendigen Schocks anpasst und so das kindliche Herz nicht überlastet.

Solche Notfälle können jederzeit, überall und ohne Vorwarnung auftreten – auch an unserer Schule. Nicht ohne Grund gehört der plötzliche Herzstillstand in Deutschland zu einer der häufigsten Todesursachen – auch weil die Laienreanimation aufgrund von Hemmungen oder Unwissenheit oft zu spät beginnt.

JS


Confidentia in futurum