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Mathematik der Moderne- „Vermessen, neu ordnen, bewerten – wir Geodäten“

Dieses Motto begleitete uns, den Mathe-Leistungskurs von Herrn Hütten, am Thementag beim Amt für Bodenmanagement in Büdingen. Dabei wurde uns der Beruf des Geodäten und dessen Bedeutung für die Gesellschaft unter Begleitung von Herrn Hendel nahegebracht.

Die dahinterstehende Wissenschaft der Geodäsie (von altgr. „die Erde teilen/messen“) beschäftigt sich mit der Vermessung und Abbildung der Erdoberfläche. Im Mittelpunkt des Thementages standen die Notwendigkeit, die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und die praktische Umsetzung der Tätigkeit des Geodäten.

Außerdem wurde uns bewusst, dass technische Hilfsmittel, wie das GPS im Smartphone oder die Landkarten zur Navigation, auf Geoinformationen basieren, die von Geodäten erfasst und bereitgestellt werden. Ohne diese Daten wären moderne Navigations- und Ortungssysteme nicht möglich.

Der Tag bestand jedoch nicht nur aus Vorträgen, sondern auch aus praktischen Übungen. Uns wurden verschiedene Messverfahren zur Bestimmung von Höhen und Längen vorgestellt. Dabei sollten das Jerusalemer Tor und die Stadtmauer sowie das davorliegende Gelände vermessen werden. Hierbei kamen moderne Messverfahren, wie die GPS-Punktbestimmung, aber auch klassische geometrische Methoden zum Einsatz, die auf mathematischen Sätzen, wie dem Satz des Pythagoras oder dem Satz des Thales beruhen.

Der Besuch bot uns einen praxisnahen Einblick in ein vielseitiges Berufsfeld und machte deutlich, dass Mathematik weit über den Unterricht hinaus eine wichtige Rolle spielt. Theorie und Praxis ergänzten sich an diesem Tag auf anschauliche Weise.

Verfasst von Zil-E-Atta Ullah Khan E2-OT


Confidentia in futurum