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Klasse 10d in Berlin – Eine Fahrt, vier Berichte

Anita Eirich – Berlin

Elisabeth Kopischke – Bericht Berlinfahrt

Philippa Wilhelmine Nachtmann – Bericht zur Berlinfahrt

Emily, Jakob u. Jasper – Bericht Berlinfahrt


Anita Eirich – Berlin

Unser Ausflug nach Berlin vom 23.03.2026 bis zum 27.03.2026 brachte uns dank unserer engagierten Lehrkräfte einige lehrreiche und gemeinschaftlich wertvolle Aktivitäten und Veranstaltungen mit. Das wie folgt beschriebene Erlebnis brachte unsere Klassengemeinschaft deutlich zusammen.

Montag: Auf Grund eines Platzmangels in dem ICE unserer Klasse sollten zwei der Mitschüler mit dem späteren Zug mitfahren. Darunter waren Aurelius und ich. Unser Zug fuhr um 9:30 Uhr ab und geriet in eine kleine Bredouille: Bauarbeiten brachten auf uns unbekanntem Wege eine Baggerschaufel auf die Gleise, welche ursprünglich von unserem ICE hätten befahren werden sollen. Dadurch hatte unser Zug eine Verspätung, weswegen wir leider nicht zu dem durch Herrn Berninger abgemachten Treffpunkt des Burger Meister Restaurants erscheinen konnten.

Glücklicherweise wurden wir trotzdem von Herrn Berninger aufgenommen und fanden unseren Weg zu dem Rest der „Berliner Unterwelten Gruppe 2“ ohne allzu viele Schwierigkeiten. Mit dieser Gruppe brachen wir zu einer Führung in die Berliner Unterwelten auf, während welcher wir einige interessante Dinge über das Leben der Opfer des Zweiten Weltkrieges mitbekamen und einen echten (und populären) Bunker der NS Zeit, welcher früher als ein Gasspeicher verwendet wurde, von innen erleben durften. Abschließend hatten wir meilenweit Spaß in der Schülerdisco, obwohl die dort gespielten Lieder anfangs etwas unbekannter waren.

Unser Hotel bot uns den perfekten Zugriff auf nahegelegene Geschäfte und den Ostbahnhof, welcher uns zu den meisten unserer Aktivitäten brachte. Die Hotelzimmer waren ebenfalls sehr gemütlich und sauber.

Dienstag: An dem folgenden Tag ging es nach dem Frühstück zu einem geführten Stadtrundgang in Berlin: Hier hielten wir uns hauptsächlich in dem Regierungsviertel auf und lernten einiges über die Architektur der NS-Zeit und welche Folgen diese für den Bau moderner Regierungsgebäude hatte. Während des Rundganges sah einer unserer Gruppenmitglieder unseren Bundeskanzler Friedrich Merz in dem Fenster seines Büros stehen und telefonieren! Das Thema der Regierung war damit noch nicht ausgeschöpft, denn danach brachen wir sofort zu einem Besuch des Bundestags auf. Wir bekamen einen Vortrag über das Bundestagsgebäude und wurden daraufhin entlassen, um in ein Gespräch mit dem Politiker der CDU, welcher aus unserem Wahlkreis kommt, zu haben. Dies lehrte uns einiges über den Alltag, die Karriere und die gekonnte Ausdrucksweise eines Politikers.

Mittwoch: Auf ein paar Stunden Freizeit und ein erholsames Schläfchen folgte am Mittwochmorgen der Besuch des Tränenpalasts: Eine Art Museum, in dem einiges über die Zeit der DDR berichtet wird. Da unsere Führung leider nicht stattfand, mussten wir uns die Informationen hier selbst herausarbeiten, was für einige von uns etwas umständlich war, da wir das Thema DDR noch nicht im Geschichtsunterricht angeschnitten hatten. Eine Stunde später wurden wir alle in unsere Freizeit entlassen, bis wir uns um 15:00 Uhr im Anne-Frank-Zentrum trafen. Abschließend gingen wir gemeinsam bei einem italienischen Restaurant namens „L’Osteria“ essen.

Donnerstag: Am Donnerstag besuchten wir gemeinsam das Futurium, eine Art Museum, bei dem sich alles um die Frage der Zukunft dreht, bevor es am Nachmittag zu einer Führung in der „Topographie des Terrors“ ging. Hier lernten wir einiges über die Täter der NS-Zeit (kurzgesagt: Nazis und Nazioffiziere). Anschließend machten wir uns alle gemeinsam auf den Weg zu einer Gameshow-Veranstaltung, bei welcher wir gegen unsere Klassenkameraden und Lehrer Gameshow-artige Spiele spielten.

Freitag: Am Freitag ging es dann auch schon wieder nach Hause. Da ich mich zum erneuten Male dem späteren Zug anschloss, hatte ich davor noch etwas Freizeit. Unser Zug hatte leider wieder eine einstündige Verspätung, diesmal auf Grund von Personen auf den Gleisen unserer Originalroute, aber wir kamen alle gesund, erschöpft und glücklich zu Hause an.

Allgemein tat uns die Berlinfahrt wie in der Einleitung angesprochen als Klassengemeinschaft sehr gut. Obwohl es kurz vor der Fahrt hinsichtlich der Organisation und Durchführung noch Änderungen und Unklarheiten gab, war die Klassenfahrt bei Frau Reinhardt und Herrn Berninger schließlich in guten Händen und wir werden die Erfahrungen, die wir dort sammelten, noch lange mit uns tragen.


Elisabeth Kopischke – Bericht Berlinfahrt

Vom 23.3.26 bis zum 27.3.26 unternahmen alle zehnten Klassen eine Klassenfahrt nach Berlin.

Am Morgen des 23.3.26 traf sich die Klasse 10d am Hanauer Bahnhof. Gemeinsam traten wir die Reise nach Berlin mit dem ICE an. Als wir schließlich gegen Mittag im Ostbahnhof Berlins eintrafen, mussten wir nur noch eine kurze Strecke zu Fuß zurücklegen, um unser Hotel zu erreichen. Im Hotel angekommen, erhielten wir zunächst eine kurze Einweisung des Personals und anschließend unsere Schlüsselkarten.

 Nach einer kleinen Pause begann unsere erste Aktivität. Wir besuchten die Führung „Berliner Unterwelten“, in der wir einen Bunker aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges besichtigten. Nach der Führung und ein wenig Freizeit begab sich die Klasse gemeinsam zu einer Schülerdisco, in der wir den restlichen Abend verbrachten.

In den folgenden Tagen statteten wir noch vielen weiteren Sehenswürdigkeiten einen Besuch ab, darunter dem Reichstagsgebäude, dem Tränenpalast, dem Anne-Frank-Zentrum und dem Futurium.

Besonders beeindruckend war der Besuch des Bundestages. Das imposante Gebäude war nicht zu übersehen und auf dem Dach konnten wir ganz Berlin überblicken.

Die vielseitigen Aktivitäten boten uns einen tieferen Einblick in die Geschichte Deutschlands und wir konnten unser Wissen aus dem Geschichtsunterricht sogar noch vertiefen.

Wenn wir nicht gerade Museen besuchten oder an Führungen teilnahmen, durften wir uns in unserer Freizeit in Kleingruppen frei durch Berlin bewegen. Ob beim Bummeln, beim Essen, oder in Geschäften wurde jeder Zeuge von mancherlei denkwürdigen Erlebnissen.

Am Freitag endete die Klassenfahrt. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel versammelte sich die Klasse im Bahnhofsgebäude. Wir fuhren mit dem ICE nach Hanau, wo wir Abschied von der Klasse nahmen und anschließend privat den Rest unseres Weges zurücklegten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Berlinfahrt eine sehr gelungene Veranstaltung war, die die Klassengemeinschaft und das Zugehörigkeitsgefühl der neuen Schüler in der Klasse gestärkt hat. Es wurden neue Freundschaften geschlossen und Erinnerungen für das Leben geschaffen.


Philippa Wilhelmine Nachtmann – Bericht zur Berlinfahrt

Die Klasse 10d fuhr vom 23.03.2026 bis zum 27.03.2026 auf eine Klassenfahrt nach Berlin. Dabei wurden sie von den Lehrkräften Frau Reinhardt und Herr Berninger begleitet.

Montagmorgens, um 07:30 Uhr, fuhr der Zug aus Hanau ab. Während der Zugfahrt spielten wir Spiele und planten weitere Aktivitäten für die nächsten Tage. Als wir um ca. 12 Uhr am Berliner Ost-Bahnhof ankamen, gingen wir direkt zum Hotel, welches sehr nahe liegt. Dort angekommen, bekamen wir eine kurze Einweisung und die meisten konnten ihre Zimmer beziehen. Danach ging es für die erste Gruppe zu einer Unterwelten-Führung. Uns wurde erzählt, wie die Bunker im Zweiten Weltkrieg genutzt wurden und wie sie funktionierten. Nach dieser Führung hatten wir Freizeit. Wir holten uns etwas zum Essen und gingen zurück ins Hotel, um uns fertigzumachen, da wir daraufhin zusammen die Disco Matrix besuchten. Zusammen haben wir viele Fotos und Videos gemacht und es war insgesamt ein sehr lustiger Abend.

Wie auch die weiteren Tage, fingen wir am Dienstag mit dem Frühstück in der Unterkunft an. Nach dem Frühstück hatten wir einen Stadtrundgang in kleineren Gruppen. Eine sehr nette Führerin zeigte uns die bekanntesten und wichtigsten Wahrzeichen Berlins, wie das Brandenburger Tor, das Regierungsviertel und das Denkmal der ermordeten Juden. Ich habe vor allem viele neue Fakten über die Einteilung in West- und Ostdeutschland gelernt. Der Rundgang endete am Reichstagsgebäude, in welchem wir unsere nächste Führung hatten. Nach einem kurzen Sicherheitscheck kamen wir im Bundestag an. Uns wurde erklärt, wie eine Parlamentssitzung abläuft und hatten im Nachhinein ein Gespräch mit einem Politiker, der aus demselben Kreis wie wir kommt. Dies gefiel mir nicht sehr gut, da er kaum auf unsere Fragen einging und diese nicht wirklich beantwortete. Nachdem wir noch ein Foto auf der Kuppel des Reichstaggebäudes gemacht hatten, gingen wir in die Stadt und hatten für den restlichen Tag Freizeit.

Den Mittwoch fingen wir wieder mit dem gemeinsamen Frühstück an. Kurz darauf besuchten wir den Tränenpalast, eine Ausstellung über die DDR. Hier war zwar keine Führung, jedoch gab es Audioguides, die man sich an den einzelnen Stationen per Smartphone anhören konnte. Zur Mittagszeit hatten wir Freizeit und sahen uns die Stadt Berlin weiter an. Um 15 Uhr besuchten wir das Anne-Frank-Zentrum in der Nähe der Hackeschen Höfe, welche ich persönlich einen der schönsten Teile von Berlin finde. Auch hier machten wir keine Führung. Trotzdem gab es interaktive Aufgaben und Filme, die man sich anschauen konnten, die das Museum abwechslungsreicher machten. Am Abend gingen wir mit der ganzen Klasse essen. Das Restaurant l’Osteria lag nah an unserem Hotel, weswegen wir gemeinsam hinliefen. Es war ein schöner Abend mit sehr leckerem Essen, an dem ich viel Neues über meine Mitschüler*innen und Lehrer*innen erfuhr.

Am Donnerstag begann unsere erste Führung erst mittags, weshalb wir vorher Freizeit bekamen. Im Futurium angekommen sah man direkt wie beindruckend es ist. Es ist ein Museum über die Zukunft mit wirklich coolen Attraktionen. Zum Beispiel gab es verschiedene Kunstwerke, die aus recyceltem (Plastik-) Müll gemacht wurden oder ein Robotertier, das auf Berührungen und Geräusche reagierte. Später war noch eine Führung in der Ausstellung „Topographie des Terrors“ gebucht. Es war eine äußerst interessante Führung, jedoch waren die meisten zu diesem Zeitpunkt sehr müde und kaputt. Leider konnten wir uns danach nicht lange ausruhen, da wir an unserem letzten Abend in Berlin noch eine Gameshow geplant hatten. Dabei hatten wir trotzdem alle viel Spaß und wurden durch die Spiele auch wieder schnell wach. Alles in allem ein sehr schöner, letzter voller Tag.

Freitagmorgen packten wir noch unsere letzten Sachen zu Ende und räumten das Zimmer auf. Nach dem Check-Out ging es zum Bahnhof, von dem es wieder zurück nach Hanau ging. Wir kamen um ca. 14:30 Uhr an, verabschiedeten uns voneinander und starteten nach einer großartigen Berlinfahrt in die Ferien.

Für mich war die Klassenfahrt nach Berlin mit Abstand die Schönste bis jetzt. Ich habe viele neue und interessante Informationen über den Zweiten Weltkrieg und die DDR gelernt, ich habe neue Leute kennengelernt, mit denen ich mich auf Anhieb gut verstanden habe, unsere Klassengemeinschaft ist deutlich gewachsen und vor allem habe ich wunderschöne Erinnerungen mit meinen Freunden gemacht, die ich so schnell nicht vergessen werde.


Emily, Jakob u. Jasper – Bericht Berlinfahrt

Die Klasse 10d fuhr vom 23.03.2026 bis zum 27.03.2026 auf eine Klassenfahrt nach Berlin. Dabei wurden sie von den Lehrkräften Frau Reinhardt und Herr Berninger begleitet.

Montagmorgens, um 07:30 Uhr, fuhr der Zug aus Hanau ab. Während der Zugfahrt spielten wir Spiele und planten weitere Aktivitäten für die nächsten Tage. Als wir um ca. 12 Uhr am Berliner Ost-Bahnhof ankamen, gingen wir direkt zum Hotel, welches sehr nahe liegt. Dort angekommen, bekamen wir eine kurze Einweisung und die meisten konnten ihre Zimmer beziehen. Danach ging es für die erste Gruppe zu einer Unterwelten-Führung. Uns wurde erzählt, wie die Bunker im Zweiten Weltkrieg genutzt wurden und wie sie funktionierten. Nach dieser Führung hatten wir Freizeit. Wir holten uns etwas zum Essen und gingen zurück ins Hotel, um uns fertigzumachen, da wir daraufhin zusammen die Disco Matrix besuchten. Zusammen haben wir viele Fotos und Videos gemacht und es war insgesamt ein sehr lustiger Abend.

Wie auch die weiteren Tage, fingen wir am Dienstag mit dem Frühstück in der Unterkunft an. Nach dem Frühstück hatten wir einen Stadtrundgang in kleineren Gruppen. Eine sehr nette Führerin zeigte uns die bekanntesten und wichtigsten Wahrzeichen Berlins, wie das Brandenburger Tor, das Regierungsviertel und das Denkmal der ermordeten Juden. Ich habe vor allem viele neue Fakten über die Einteilung in West- und Ostdeutschland gelernt. Der Rundgang endete am Reichstagsgebäude, in welchem wir unsere nächste Führung hatten. Nach einem kurzen Sicherheitscheck kamen wir im Bundestag an. Uns wurde erklärt, wie eine Parlamentssitzung abläuft und hatten im Nachhinein ein Gespräch mit einem Politiker, der aus demselben Kreis wie wir kommt. Dies gefiel mir nicht sehr gut, da er kaum auf unsere Fragen einging und diese nicht wirklich beantwortete. Nachdem wir noch ein Foto auf der Kuppel des Reichstaggebäudes gemacht hatten, gingen wir in die Stadt und hatten für den restlichen Tag Freizeit.

Den Mittwoch fingen wir wieder mit dem gemeinsamen Frühstück an. Kurz darauf besuchten wir den Tränenpalast, eine Ausstellung über die DDR. Hier war zwar keine Führung, jedoch gab es Audioguides, die man sich an den einzelnen Stationen per Smartphone anhören konnte. Zur Mittagszeit hatten wir Freizeit und sahen uns die Stadt Berlin weiter an. Um 15 Uhr besuchten wir das Anne-Frank-Zentrum in der Nähe der Hackeschen Höfe, welche ich persönlich einen der schönsten Teile von Berlin finde. Auch hier machten wir keine Führung. Trotzdem gab es interaktive Aufgaben und Filme, die man sich anschauen konnten, die das Museum abwechslungsreicher machten. Am Abend gingen wir mit der ganzen Klasse essen. Das Restaurant l’Osteria lag nah an unserem Hotel, weswegen wir gemeinsam hinliefen. Es war ein schöner Abend mit sehr leckerem Essen, an dem ich viel Neues über meine Mitschüler*innen und Lehrer*innen erfuhr.

Am Donnerstag begann unsere erste Führung erst mittags, weshalb wir vorher Freizeit bekamen. Im Futurium angekommen sah man direkt wie beindruckend es ist. Es ist ein Museum über die Zukunft mit wirklich coolen Attraktionen. Zum Beispiel gab es verschiedene Kunstwerke, die aus recyceltem (Plastik-) Müll gemacht wurden oder ein Robotertier, das auf Berührungen und Geräusche reagierte. Später war noch eine Führung in der Ausstellung „Topographie des Terrors“ gebucht. Es war eine äußerst interessante Führung, jedoch waren die meisten zu diesem Zeitpunkt sehr müde und kaputt. Leider konnten wir uns danach nicht lange ausruhen, da wir an unserem letzten Abend in Berlin noch eine Gameshow geplant hatten. Dabei hatten wir trotzdem alle viel Spaß und wurden durch die Spiele auch wieder schnell wach. Alles in allem ein sehr schöner, letzter voller Tag.

Freitagmorgen packten wir noch unsere letzten Sachen zu Ende und räumten das Zimmer auf. Nach dem Check-Out ging es zum Bahnhof, von dem es wieder zurück nach Hanau ging. Wir kamen um ca. 14:30 Uhr an, verabschiedeten uns voneinander und starteten nach einer großartigen Berlinfahrt in die Ferien.

Für mich war die Klassenfahrt nach Berlin mit Abstand die Schönste bis jetzt. Ich habe viele neue und interessante Informationen über den Zweiten Weltkrieg und die DDR gelernt, ich habe neue Leute kennengelernt, mit denen ich mich auf Anhieb gut verstanden habe, unsere Klassengemeinschaft ist deutlich gewachsen und vor allem habe ich wunderschöne Erinnerungen mit meinen Freunden gemacht, die ich so schnell nicht vergessen werde.


Confidentia in futurum