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10b besucht Bürgermeister und Erste Stadträtin

Im Rahmen des Politik- und Wirtschaftsunterrichts besuchte die Klasse 10b des Wolfgang-Ernst-Gymnasiums gemeinsam mit ihrem Fachlehrer und Fachbereichsleiter Jochen Becker das Büdinger Rathaus, um dort mit Bürgermeister Benjamin Harris und der Ersten Stadträtin Katja Euler ins Gespräch zu kommen. Der Besuch fand im Sitzungssaal des Magistrats statt, wo die die Schüler auf einen intensiven Austausch hinfieberten.

Herr Harris und Frau Euler begannen das Gespräch, indem sie den Schülern erklärten, wie sie persönlich zur Politik gekommen sind. „Politik ist für mich der Weg, aktiv und direkt die Entwicklung einer Stadt mitzugestalten“, sagte Harris. Harris berichtete, dass ihn schon in seiner Jugend das Interesse an gesellschaftlichen und politischen Themen gepackt habe, was ihn letztlich dazu motivierte, sich für das Bürgermeisteramt zu bewerben. Dabei betonte er, dass es ihm wichtig sei, nicht nur Entscheidungen zu treffen, sondern diese auch transparent und nachvollziehbar für die Bürger zu gestalten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Gesprächs war die Arbeit des Bürgermeisters, des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung und der Stadtverwaltung. Harris erklärte, dass sein Job viel mehr umfasst als nur das Repräsentieren der Stadt. Er ist auch für die Leitung der Stadtverwaltung verantwortlich, die Organisation von Projekten und die Zusammenarbeit mit anderen politischen Gremien. Harris erläuterte beispielsweise die Planung der interkommunalen Landesgartenschau 2027, ein bedeutendes Projekt, das nicht nur die Stadtentwicklung vorantreibt, sondern auch die wirtschaftliche und touristische Situation in der Region verbessern soll.

Neben diesen großen Projekten sprachen die Schüler auch über die alltäglichen Herausforderungen eines Bürgermeisters bzw. der 1. Stadträtin. Es wurde gefragt, wie Harris mit schwierigen Entscheidungen und mit Kritik umgehe. Harris erklärte, dass es oft schwer sei, Entscheidungen zu treffen, die nicht immer von allen begrüßt werden. Doch er betonte, dass die langfristigen Interessen der Stadt immer im Vordergrund stünden.

Abschließend berichteten die Schüler, dass sie durch das Gespräch einen tieferen Einblick in die Welt der Kommunalpolitik und in die persönlichen Motivationen eines Bürgermeisters gewonnen hatten. Es war ein lehrreicher Austausch, der das Verständnis für politische Prozesse und die Bedeutung von Engagement auf lokaler Ebene vertiefte.

BR


Confidentia in futurum