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WEG wieder bei größter deutschsprachiger UNO-Simulation im Kieler Landtag

Das Wolfgang-Ernst-Gymnasium Büdingen nahm auch in diesem Jahr mit 13 engagierten Schülerinnen und Schülern der Leistunngskurse „Politik und Wirtschaft“ an der UNO-Simulation 2026 im Schleswig-Holsteinischen Landtag teil. Diese bedeutende Veranstaltung versammelte etwa 370 Teilnehmende aus deutschsprachigen, teils europäischen Schulen und bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, sich intensiv mit diplomatischen Prozessen auseinanderzusetzen.

Die ehrenwerten Delegationen des Wolfgang-Ernst-Gymnasiums bestanden aus Maja Schwab, Elsa Heyermann und Moritz Drescher (Argentinien), Isabella Planker und Heinar Lünstedt (Finnland), Uidad Hawari und Emily Schuhmacher (Montenegro), Aaliyah Thiele (Iran), Charlotta Jarmer und Simon Althaus (Fidschi-Inseln) sowie Lina Chytil (WWF), Charlotte Jäger (Oceana) und Jonas Gutting (Greenpeace). Organisiert hatte die Teilnahme Studiendirektor Jochen Becker, der mit seiner Kollegin, Studienrätin Annika Grubbe, die gesamte Veranstaltung begleitete.

Die feierliche Eröffnung der UNO-Simulation 2026 fand in der Hebbelschule statt. Generalsekretärin Francesca Heilmann hielt die Eröffnungsansprache und betonte die Relevanz von Zusammenarbeit und Diplomatie in einer immer komplexeren globalen Landschaft.

In den darauffolgenden Tagen arbeiteten die Delegierten in verschiedenen Gremien, darunter die Generalversammlung, der Menschenrechtsrat, die Umweltversammlung, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation und der Wirtschafts- und Sozialrat. Sie hielten leidenschaftliche Reden, engagierten sich in lebhaften Diskussionen und erarbeiteten Resolutionen, die zur Abstimmung gebracht wurden. Die Vertreterinnen und Vertreter der NGOs, darunter Lina Chytil, Charlotte Jäger und Jonas Gutting, trugen wesentlich zur Debatte bei, indem sie essenzielle Themen des Umweltschutzes und nachhaltiger Entwicklung adressierten, Reden hielten und intensive Protestaktionen initiierten.

Die Simulation ermöglichte den Teilnehmenden einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Chancen des diplomatischen Lebens sowie in die Abläufe internationaler Verhandlungen. Das Presse-Team der UNO-Simulation dokumentierte die Ereignisse und erstellte aktuelle Berichte, um die Fortschritte während der Konferenz festzuhalten.

Mit einer festlichen Abschlussveranstaltung fand die UNO-Simulation 2026 ihren Höhepunkt, bei der die Teilnehmenden die Möglichkeit hatten, auf die gemeinsam erlebten Tage zurückzublicken und ihre gewonnenen Erkenntnisse auszutauschen. Diese eindrucksvolle Erfahrung hinterließ nicht nur einen bleibenden Eindruck, sondern weckte auch das Interesse der Schülerinnen und Schüler an internationalen Beziehungen und politischen Themen und schärfte ihr Bewusstsein für globale Zusammenhänge nachhaltig.

BR


Confidentia in futurum