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Kommunikationskonzept . . .

.  .  .  im Rahmen von Distanzlernen sowie unterrichtsersetzenden und -unterstützenden Lernsituationen am Wolfgang-Ernst-Gymnasium

Dieses Konzept gilt für den Fall eines Lockdowns bzw. für das behördlich angeordnete Fernbleiben einzelner Schüler, Klassen, Lerngruppen oder Jahrgangsstufen.

  1. Die Schüler erhalten über wtkedu (z. B. via Lernplan) Aufgabenstellungen mit verbindlichen Abgabefristen.
  2. Die Aufgabenstellungen erfolgen wöchentlich (spätestens jeweils montags). Eine umfassende, mehrwöchige Aufgabenstellung muss in wöchentliche Abschnitte gegliedert sein, sodass im Sinne einer Begleitung der Schüler regelmäßig Rückmeldungen zum Arbeitsstand eingefordert werden können.
  3. Abgabefristen sind verbindlich. Die Schüler haben die Möglichkeit, vor Abgabe aufgabenbezogene Verständnisfragen zu stellen.
  4. Die von den Lehrkräften kommunizierten Kriterien der Leistungsbewertung sind verbindlich.
  5. In die Leistungsbewertung im häuslichen Lernen geht auch das Kommunikationsverhalten der Schüler ein (Erreichbarkeit der Schüler zu üblichen Schulzeiten, Einhalten von Verabredungen usw.) und wird in der mündlichen Note bewertet.
  6. Eltern bzw. Erziehungsberechtigte sind verpflichtet, die Bearbeitung der Arbeitsaufträge durch ihre Kinder sowie die Einhaltung entsprechender Fristen (Schulpflicht) zu kontrollieren.
  7. Die Übermittlung von Arbeitsaufträgen bzw. das Einreichen von Arbeitsergebnissen erfolgt in der Regel digital (über wtkedu), in Einzelfällen ist eine analoge Übermittlung (z.B. Hinterlegung in der Schule) möglich. Die Ausgabe von Leih-Tablets an  Schüler ist möglich.
  8. Bei fristgesetzten Arbeitsaufträgen bestätigen die Lehrkräfte nach Eingang der Arbeitsergebnisse der Schüler per E-Mail den Erhalt der Arbeiten. Die Korrektur und Bewertung der Schülerleistungen bzw. eine detailliertere Rückmeldung an die  Schüler erfolgt zeitnah, abhängig von der aktuellen Belastungssituation der Lehrer.
  9. Alle Lehrkräfte bzw. schulischen Ansprechpartner (Schulleitung, Schulseelsorge, Schulsozialarbeit) geben verbindlich eine wöchentliche Sprechzeit von 90 Minuten an, in der sie für Schüler bzw. deren Eltern direkt erreichbar sind. Diese Sprechzeit dient zur Klärung kleiner Angelegenheiten – das Führen weiterer notwendiger Gespräche an anderen Schultagen ist davon unbenommen. Die Dauer von 90 Minuten gilt für Lehrkräfte mit voller Stelle und reduziert sich prozentual bei Stellen mit reduziertem Stundenumfang. Die Sprechzeit kann entweder von zuhause oder von der Schule aus geleistet werden. Es besteht keine Verpflichtung der Lehrkräfte zur Weitergabe privater Telefonnummern. Schüler bzw. deren Eltern können ihren Gesprächswunsch mit der Bitte um Rückruf per E-Mail kundtun. Sollte innerhalb dieser individuellen Sprechzeit das Übernehmen von Vertretungsunterricht nötig sein, hat dieser Vorrang.

Martina Bartel-Herrmann
Beauftragte für Qualitätsmanagement

Confidentia in futurum